*****/////update von heute: Haschahof wird scheinbar nicht abgerissen!/////*****
Seit fünf Jahren tobt im französischen Dijon die Auseinandersetzung um ein Gelände entlang der rue Philppe Guignard, das im Frühjahr 2010 im Vorfeld des Via-Campesina-Aktionstages besetzt und seither stetig erweitert wurde. Neben Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten bietet der „freie Stadtteil“ auch Wohnraum für verschiedene Gruppen, die den von der Stadtverwaltung angestrebten Gentrifizierungsplänen trotzen. Am 17. Oktober beteiligten sich etwa 400 Menschen an einer kreativen Demonstration für den Erhalt des „Quartier libre des Lentillières“. Die Stadtverwaltung um den größenwahnsinnigen Bürgermeister F. Rebsamen will mit einem so genannten „Ecoquartier“ im Sinne einer vermeintlich ökologischen Gentrifizierung glänzen und plant die Zerstörung und Versiegelung des gesamten Distrikts. Ein Bericht über die Demonstration, den Kontext der Freiraumkämpfe in Dijon und die polizeiliche Unverhältnismäßigkeit.





